AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Januar 2018

Wir liefern nur zu unseren nachstehenden Verkaufsbedingungen, auch soweit bei ständigen Geschäftsbeziehungen später eine Bezugnahme nicht mehr ausdrücklich erfolgt. 
Entgegenstehende Bedingungen des Kunden haben für uns keine Gültigkeit. Schweigen auf Auftragsbestätigungen, die auf abweichende Geschäftsbedingungen verweisen, ist nicht als Einverständnis anzusehen. Mit der Annahme unserer Lieferung erklärt sich der Kunde unwiderruflich mit unseren Verkaufsbedingungen einverstanden.

§ 1 Geltungsbereich
(1) Geschäftsbedingungen, die gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 310 
Absatz 1 BGB gelten werden durch die Markierung Unternehmer gekennzeichnet.

(2) Geschäftsbedingungen, die gegenüber Verbrauchern gelten werden durch die Markierung Verbraucher gekennzeichnet.

(3) Alle nicht gekennzeichneten Geschäftsbedingungen gelten sowohl für Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen 
Sondervermögen im Sinne von § 310 Absatz 1 BGB als auch für Verbrauchern.

§ 2 Angebot und Vertragsabschluss
(1) Verbraucher
Die vom Käufer unterzeichnete Bestellung ist ein bindendes Angebot. Der Verkäufer kann dieses Angebot innerhalb von zwei Wochen durch Zusendung einer 
Auftragsbestätigung annehmen oder innerhalb dieser Frist die bestellte Ware zusenden.

(2) Unternehmer
Sofern eine Bestellung als Angebot gemäß § 145 BGB anzusehen ist, kann der Verkäufer diese innerhalb von zwei Wochen annehmen.
Wird eine Bestellung nicht schriftlich durch den Verkäufer angenommen, besteht keine Lieferpflicht.

§ 3. Überlassene Unterlagen
(1) An allen im Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem Käufer überlassenen Unterlagen, wie z.B. Kalkulationen, Zeichnungen etc., behält der Verkäufer das 
Eigentums- und Urheberrecht vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, der Verkäufer erteilt dem Käufer die ausdrückliche schriftliche Zustimmung. Soweit der Verkäufer das Angebot des Käufers nicht innerhalb der Frist von § 1 annimmt, sind diese Unterlagen unverzüglich zurückzusenden.

§ 4. Preise und Zahlung
(1) Unternehmer
Sofern nichts Gegenteiliges schriftlich vereinbart wird, gelten unsere Preise ab Werk ausschließlich Verpackung und zuzüglich Mehrwertsteuer in jeweils gültiger Höhe. 
Kosten der Verpackung werden gesondert in Rechnung gestellt.

(2) Die Zahlung des Kaufpreises hat ausschließlich auf das genannte Konto zu erfolgen. Der Abzug von Skonto ist nur bei schriftlicher besonderer Vereinbarung zulässig.

(3) Sofern nichts anderes vereinbart wird, gilt die Zahlart Vorkasse. Verzugszinsen werden in Höhe von 8 % über dem jeweiligen Basiszinssatz p. a. berechnet. Die 
Geltendmachung eines höheren Verzugsschadens bleibt vorbehalten. Für den Fall, dass der Verkäufer einen höheren Verzugsschaden geltend macht, hat der Käufer die Möglichkeit, dem Verkäufer nachzuweisen, dass der geltend gemachte Verzugsschaden überhaupt nicht oder in zumindest wesentlich niedrigerer Höhe angefallen ist.
Teilzahlungen werden gemäß § 367 BGB abgerechnet.

(4) Unternehmen
Sofern keine Festpreisabrede getroffen wurde, bleiben angemessene Preisänderungen wegen veränderter Lohn-, Material- und Vertriebskosten für Lieferungen, die 3 Monate 
oder später nach Vertragsabschluss erfolgen, vorbehalten.

§ 5 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte
(1) Dem Käufer steht das Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Zur Ausübung eines 
Zurückbehaltungsrechts ist der Käufer nicht berechtigt.

§ 6 Lieferung und Widerrufsrecht
(1) Unternehmer
Der Gefahrenübergang vom Verkäufer auf den Käufer geschieht bei Verlassen des Werks/Lagers.
Rücksendung nur innerhalb von 14 Tagen unter Abzug von 20 % des Nettorechnungsbetrages 
für Rücknahme- und Wiedereinlagerungskosten.

(2) Verbraucher
Der Gefahrenübergang vom Verkäufer auf den Käufer geschieht bei Empfang der Sache.

(3) Der Beginn der angegebenen Lieferzeit setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des Käufers voraus.
Die Einrede des nicht erfüllten Vertrages bleibt vorbehalten.

(4) Verbraucher
Der Käufer ist an seine auf den Abschluss des Vertrags gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden,
wenn er sie fristgerecht widerrufen hat. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform oder durch Rücksendung der Sache innerhalb von zwei Wochen 
(Datum der Absendung zählt) gegenüber dem Verkäufer zu erklären. Die Frist beginnt nicht vor der Belehrung über das Widerrufsrecht, bei Lieferung nicht vor dem Tag des 
Eingangs beim Empfänger, bei Teillieferungen nicht vor dem Tag der ersten Lieferung und bei Dienstleistungen nicht vor dem Tag des Vertragsschlusses. Die Rücksendung 
oder das Rücknahmeverlangen hat zu erfolgen an:

Firma CNC-Steuerung
Lager:
Büssinghook 62, 
46395 Bocholt

(5) Verbraucher
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen
1.zur Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind oder die auf Grund ihrer 
Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind oder schnell verderben können oder deren Verfalldatum überschritten würde,
2.zur Lieferung von Audio- oder Videoaufzeichnungen oder von Software, sofern die gelieferten Datenträger entsiegelt worden sind oder
3.die in der Form von Versteigerungen geschlossen werden. 
Insbesondere Softwarelizenzen die per E-Mail zugesendet werden, sind von der Rückgabe ausgeschlossen! 

(6) Verbraucher
Die Kosten und Gefahr der Rücksendung trägt bei Widerruf und Rückgabe der Verkäufer. Wenn ein Widerrufsrecht besteht, dürfen dem Verbraucher bei einer Bestellung bis 
zu einem Betrag von 40 Euro die regelmäßigen Kosten der Rücksendung vertraglich auferlegt werden, es sei denn, dass die gelieferte Ware nicht der bestellten entspricht.

§ 7 Eigentumsvorbehalt
(1) Der Verkäufer behält das Eigentum an der gelieferten Sache bis zur vollständigen Zahlung sämtlicher Forderungen aus dem Liefervertrag vor.

(2) Der Käufer ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Kaufsache pfleglich zu behandeln. Insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Diebstahl-, Feuer- und Wasserschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern. Müssen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchgeführt werden, hat der Käufer diese auf eigene Kosten rechtzeitig auszuführen. Solange das Eigentum noch nicht übergegangen ist, hat der Käufer den Verkäufer unverzüglich schriftlich 
zu benachrichtigen, wenn der gelieferte Gegenstand gepfändet oder sonstigen Eingriffen Dritter ausgesetzt ist. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Verkäufer 
die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Käufer für den entstandenen Ausfall.

§ 8 Gewährleistung
(1) Verbraucher:
Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Jahre, gerechnet ab Gefahrenübergang. Bei gebrauchten Sachen reduziert sich diese Frist auf 1 Jahr. Diese Frist gilt auch für Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden, soweit keine Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend gemacht werden.

(2) Unternehmer:
Die Gewährleistungsfrist bei Unternehmern beträgt 1 Jahr, gerechnet ab Gefahrenübergang. Diese Frist gilt auch auf Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden, soweit keine Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend gemacht werden.

(3) Ist die gelieferte Sache mangelhaft und bestand der Mangel bereits bei vor dem Gefahrenübergang, kann der Käufer
1.nach § 7 Abs. 3 Nacherfüllung verlangen,
2.nach den §§ 440, 323 und 326 Abs. 5 BGB vom Vertrag zurücktreten oder nach § 441 BGB den Kaufpreis mindern und
3.nach den §§ 440, 280, 281, 283 und 311a BGB Schadensersatz oder nach § 284 BGB Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

(4) Der Käufer kann als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen. Der Verkäufer kann die vom Käufer gewählte Art der Nacherfüllung auch verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. Dabei sind insbesondere der Wert der Sache in mangelfreiem Zustand, die Bedeutung des Mangels und die Frage zu berücksichtigen, ob auf die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Käufer zurückgegriffen werden könnte. Liefert der Verkäufer eine mangelfreie Sache, so kann er vom Käufer Rückgewähr der mangelhaften Sache verlangen.
Dieses gilt nicht wenn die gelieferte Ware vom Kunden selbst installiert wurde.

(5) Eine Beseitigung des Mangels gilt mit dem erfolglosen zweiten Versuch als fehlgeschlagen, wenn sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder den sonstigen Umständen etwas anderes ergibt. Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder hat der Verkäufer die Nacherfüllung insgesamt verweigert tritt § 7 Abs. 1 Satz 2 in Kraft.

(6) Mängelansprüche bestehen nicht bei nur unerheblicher Abweichung von der vereinbarten Beschaffenheit, bei nur unerheblicher Beeinträchtigung der Brauchbarkeit, bei natürlicher Abnutzung oder Verschleiß wie bei Schäden, die nach dem Gefahrübergang infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung, übermäßiger Beanspruchung, ungeeigneter Betriebsmittel, mangelhafter Bauarbeiten, ungeeigneten Baugrundes oder aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht vorausgesetzt sind. Werden vom Besteller oder Dritten unsachgemäß Instandsetzungsarbeiten oder Änderungen vorgenommen, so bestehen für diese und die daraus entstehenden Folgen ebenfalls keine Mängelansprüche.

(7) Unternehmen
Ansprüche des Bestellers wegen der zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten, sind ausgeschlossen, soweit die Aufwendungen sich erhöhen, weil die von uns gelieferte Ware nachträglich an einen anderen Ort als die Niederlassung des Bestellers verbracht worden ist, es sei denn, die Verbringung entspricht ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch.

(8) Unternehmen
Rückgriffsansprüche des Bestellers gegen uns bestehen nur insoweit, als der Besteller mit seinem Abnehmer keine über die gesetzlich zwingenden Mängelansprüche hinausgehenden Vereinbarungen getroffen hat. Für den Umfang des Rückgriffsanspruches des Bestellers gegen den Lieferer gilt ferner Absatz 6 entsprechend.

§ 9 Verbraucher Haftung
(1) Der Verkäufer haftet unbeschadet vorstehender Regelungen und der nachfolgenden Haftungsbeschränkungen uneingeschränkt für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung der gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz umfasst werden, sowie für alle Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist, der gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen. Soweit der Verkäufer bezüglich der Ware oder Teile derselben eine Beschaffenheits- und/oder Haltbarkeitsgarantie abgegeben hat, haftet der Verkäufer auch im Rahmen dieser Garantie. Für Schäden, die auf dem Fehlen der garantierten Beschaffenheit oder Haltbarkeit beruhen, aber nicht unmittelbar an der Ware eintreten, haftet der Verkäufer allerdings nur dann, wenn das Risiko eines solchen Schadens ersichtlich von der Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie erfasst ist.

(2) Der Verkäufer haftet auch für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht werden, soweit diese Fahrlässigkeit die Verletzung solcher Vertragspflichten betrifft, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflichten). Der Verkäufer haftet jedoch nur, soweit die Schäden in typischer Weise mit dem Vertrag verbunden und vorhersehbar sind. Bei einfachen fahrlässigen Verletzungen nicht vertragswesentlicher Nebenpflichten haftet der Verkäufer im Übrigen nicht. Die in den Sätzen 1 – 3 enthaltenen Haftungsbeschränkungen gelten auch, soweit die Haftung für die gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen betroffen ist.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen. Soweit die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

(4) Zugesicherte Eigenschaften sind nur gültig wenn Sie schriftlich vereinbart wurden. Mündliche Absprachen sind niemals Gegenstand der Vereinbarung. Genauigkeitsangaben werden nur zugesichert wenn seitens des Herstellers ein Prüfprotokoll der Maschinen beiliegt. Weitergehende Zusicherungen werden ausdrücklich widersprochen. Alle Mitarbeiter können und dürfen keine Zugeständniss machen die von der Auftragsbeschreibung abweichen. Alle Änderungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

(5) Einzelbauteile und Baugruppen wie aufgebaute Steuerungen sind zum Einbau in eine Anlage bestimmt, sie gelten daher nach Artikel 2g der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG als unvollständige Maschine, eine
CE Kennzeichnung erfolgt aus diesem Grunde nicht. Die CE Kennzeichnung der Maschine nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss durch den Anwender erfolgen.  

§ 10 Sonstiges
(1) Dieser Vertrag und die gesamten Rechtsbeziehungen der Parteien unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Unternehmer
Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand und für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Geschäftssitz des Verkäufers, sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt.

(4)Werden Baugruppen geliefert die zu einer Umrüstung oder Neubau einer Maschine bestellt werden übernimmt der Besteller die sich daraus ergebenden Gesetzlichen Bestimmungen.
Dieses gilt insbesondere immer für die aktuellen Richtlinien der Berufsgenossenschalften oder andere zuständige Behörden. Diese gilt selbst dann wenn die Firma CNC Steuerung bei der Inbetriebnahme den Besteller unterstützt hat.

(5) Unternehmer
Alle Vereinbarungen, die zwischen den Parteien zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt.Mündliche Nebenabreden haben keine Wirksamkeit.

(6) Verbraucher
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

(7) Unternehmer
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden oder eine Lücke enthalten, so bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Regelung eine solche gesetzlich zulässige Regelung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt, bzw. diese Lücke ausfüllt.

 

Firma CNC-Steuerung, Inhaberin Claudia Donner, Jerichostr.28, 46399 Bocholt, Tel 02871-4762559 und 02871-4762560 sowie Fax 02871- 4897914

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